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| Abfallrösche | kurzer Stollen, durch den das genutzte Wasser eines untertägigen Wasserrades abläuft [siehe auch Rösche] |
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| Abschlag | Volumen des Materials, das bei einem Sprengvorgang geworfen wird |
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| Absetzig | Verhalten eines Erzganges, wenn er keine kontinuierliche sondern lückenhafte Erzführung hat und häufiger räumlich verspringt. |
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| Absinken | auch Gesenk; kleiner Nebenschacht, meist im Abbaubereich von oben nach unten angelegt [siehe auch überhauen] |
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| abteufen | Herstellen eines mehr oder weniger seigeren Grubenbaues von oben nach unten |
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| abwerfen | ein Betriebsteil oder eine Betriebseinrichtung, z.B. einen Schacht, außer Betrieb nehmen |
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| Alter Mann | verlassener oder zu Bruch gegangener Grubenbau |
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| Anbruch | bergmännisch aufgefundenes, noch in der Grube anstehendes Erz |
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| Andreas | (griech., der Männliche) Andreas, einer der 12 Jünger Jesu, aus Bethsaida am See Genezareth, Bruder des Simon Petrus, war früher Jünger Johannis des Täufers und seinem Gewerbe nach Fischer, bis er von Jesu mit seinem Bruder zum Apostelamte berufen wurde. In der evangelischen Geschichte wird wenig von ihm berichtet. Nach dem Hingange Jesu befand er sich bei den Versammlungen der Jünger zu Jerusalem, wird aber dann im N.T. nicht weiter erwähnt. Die Sage läßt ihn als Verkünder des Evangeliums durch Kappadocien, Galation und Bithynien nach Scythien gehen und auf der Rückreise von da die Kirche zu Byzanz zu gründen. Hieraus soll er in Thracien, Macedonien, Thessalien und Epirus gepredigt und zu Paträ Uchaja 62 oder 70 den Märthyrertod erlitten haben, und zwar an einem Kreuze von ungewöhnlicher Form, dem später sogenannten Andreaskreuze. Sein Leichnahm, von dem viele Wunder erzählt werden, soll von Konstantin dem Großen später nach Konstantinopel und daselbst in der zu Ehren der Apostel erbauten Kirche beigesetzt worden sein. Gedächtnistag des Andreas ist der 30. November. Eine Apostelgeschichte, die "Actea Andreae", welche von einigen ketzerischen Sekten ihm zugeschrieben wurde war unecht. Nach einer russischen Sage predigte Andreas auch den nowgorder Slaven an der Wolga das Evangelium, und er wird deshalb in Rußland, wie auch ehemals in Schottland, als Schutzpatron verehrt. |
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| Andreaskreuz | Ein Andreaskreuz ist ein Kreuz mit zwei diagonal verlaufenden, sich kreuzenden Balken (X-artig). Der Name verweist darauf, dass der Apostel Andreas an einem solchen Kreuz gekreuzigt worden sein soll.
Es ist die älteste Form des Kreuzes, das gabelförmig wie ein Zweig aussah |
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| anfahren | sich zum Arbeitsplatz unter Tage begeben - in die Grube einfahren |
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| Anna | hebräisch; huldvoll, gnädig |
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| Anschnitt | wöchentlicher Bericht über den Fortgang des Grubenbetriebes |
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| anschützen | in Betrieb setzen eines Wasserrades (Gegenteil: abschützen) [siehe auch Schützer] |
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| Aufbereitung | mechanische Trennung der für die Metallgewinnung verwertbaren Erzminerale von den unnutzbaren Komponenten (Berge, Abgänge) des Roherzes, im Harz früher Erzwäsche genannt |
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| auffahren | Herstellen eines horizontalen Grubenbaues mittels Bohr- und Schießarbeit (früher mit Schlägel und Eisen) |
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| Aufschlaggraben | Graben,welcher die Wasser zur Beaufschlagung auf die Kunst- oder Kehrräder führt |
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| Aufschlagrösche | kurzer Stollen, durch den das benötigte Aufschlagwasser für ein untertägiges Wasserrad zufließt [siehe auch Rösche] |
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| Aufschlagwasser | Die zum Antrieb auf ein Kunst- oder Kehrrad geführten Wasser |
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| aufwältigen | Wiederherstellen eines verbrochenen oder versetzten Grubenbaus |
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| Ausbau | Abstützung eines Grubenbaus mittels Holz, Stahl, Stein oder Beton |
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| Ausbeute | überschuß, den eine Grube abwirft ("eine Grube kommt in Ausbeute") |
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| Ausbiß | der an der Erdoberfläche sichtbare Teil einer Lagerstätte |
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| Ausflut | überlaufrinne eines Bergbauteiches |
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