Das Bergwerk Andreasberger Hoffnung und seine Vorgänger -
Zum Silberbergbau am Beerberg zwischen 1765 und 1928
Festschrift 20 Jahre AG Bergbau Sankt Andreasberg
Vor genau 20 Jahren, im Herbst 1988, begann eine kleine
Schar historisch interessierter Bergbaufreunde aus dem Umfeld der TU Clausthal mit der Aufwältigung einer alten
Eisenerzgrube bei Sankt Andreasberg. Diese Initiative führte zur Gründung der
Arbeitsgruppe Bergbau, die sich dem seit 1931 bestehenden St. Andreasberger
Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. anschloss und zum Betreiber des
Lehrbergwerks Grube Roter Bär wurde, das mittlerweile fünf Bergbauobjekte
betreut.
Vorrangige Ziele der ehrenamtlichen Vereinsarbeit sind die Erforschung und
Dokumentation der St. Andreasberger Montangeschichte sowie die Bewahrung deren
Sachzeugen.
Der vorliegende 5. Band dieser Schriftenreihe befasst sich
in 9 Beiträgen mit der „jüngeren" Bergbaugeschichte (1765-1928) des „Auswendigen
Revieres", die geprägt war von der rastlosen Suche nach neuen reichen
Erzanbrüchen.
Die einzelnen Beiträge stellen anhand ausgewerteter
Archivalien die lokale Entwicklung des Montanwesens sowie die
Betriebsgeschichte ausgewählter Gruben vor. Besondere Berücksichtigung finden
dabei jene Gruben, die seit der Öffnung des Beerberger Stollens (2004) in den
Mittelpunkt der hiesigen Altbergbauforschung gerückt sind. Zusammenfassend
dargestellt werden außerdem die neuen Erkenntnisse über die Aktivitäten der
seit 1868 hier tätigen privaten Bergbaugesellschaften, worüber bislang nur
lückenhafte Informationen vorlagen.
Die Band spiegelt rund 150 Jahre Hoffnungsbau wider, der
trotz enormer Anstrengungen letztendlich erfolglos blieb.
256 Seiten, 12 Farbseiten - ca. 130 Abbildungen und Fotos
Inhaltsverzeichnis - 1. Auflage 2008
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