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Geschrieben von Wilfried Ließmann   
Beitragsinhalt
Arbeitsgruppe Montangeschichte
Beispiele der aktuellen Arbeiten

Hier einige Beispiele der derzeit laufenden Arbeiten:

  • "Vorort" -Forschung im Gelände:

    kartografische Erfassung von Montanrelikten im Gelände und falls zugänglich unter Tage; Vermessung von Anlagen der bergbaulichen Wasserwirtschaft (alte Gräben, Radstuben etc.); Erstellung von wirtschafts- bzw. montanhistorischen Karten (1:5000); Vergleich der Geländebefunde mit den Aussagen historischer Karten und Risse.

  • Archivarbeit, - Studium und Auswertung von Akten und Grubenrisse.

    Für die Bergstadt Sankt Andreasberg ist es ein Glücksfall, dass trotz des großen Stadtbrandes von 1796 und anderer Katastrophen die Bergbau-Akten seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in einiger Vollständigkeit vorhanden sind. Diese lagern heute größtenteils im Bergarchiv des Landesbergamtes (LBA) in Clausthal.

    Hier ruhen noch mancherlei unbekannte Schätze, die es zu "heben", sprich auszuwerten gilt!

    Obwohl über den St. Andreasberger Bergbau, verglichen mit anderen Revieren, bereits einiges untersucht und publiziert worden ist, steht eine gezielte und systematische Auswertung erst an ihrem Anfang. Das Ziel dieser spannenden, zugleich aber auch sehr zeitintensiven Arbeit besteht in der Schaffung einer umfassenden "Montandatenbank", die für zukünftige Fragestellungen bezüglich der Geschichte schnell und bequem Auskunft bietet.

    Derzeit laufende Untersuchungsprojekte:

    • Auswertung der St. Andreasberger General-Befahrungs-Berichte (seit 1680 sind diese jährlich angefertigten, oft mehr als 100 Seiten umfassende Protokolle fast vollständig vorhanden)
    • Auswertung der Stollenakten: z.B. Planung und Auffahrung des Grünhirscher Stollens (Zeitraum 1690-1730)
    • Auswertung der Anschnitte (Wochenabrechnungen der einzelnen Gruben)


Letzte Aktualisierung ( 13. 01. 2006 )